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Als gelernter Schreiner und Arbeiter in vielen Baubereichen und verschiedenen Firmen entdeckte ich erst relativ spät mit Anfang/ Mitte 30 meine künstlerische Ader.

Musik, Theaterspielen und Malen war über wenige Jahre schon mal Thema innerhalb meiner Jugendzeit. Es sollte wohl anders kommen.

Autodidaktisch fing ich also ca. 20 Jahre später an, mich durch Techniken, Sujets und Kunststile zu forsten.

Über viel Literatur, wie Kunstbildbände, Biografien und Lehrbücher (letztere halfen mir nicht viel), aber auch über Akt- und Portrait- Zeichenkurse, sowie einen Aquarell-Kurs u. a. an der Volkshochschule Güstrow (Mecklenburg Vorpommern), motivierte ich mich immer weiter, meinen Weg in der Kunst gehen zu wollen.

Die zweite Ausbildung um Mitte 40 zum Mediendesigner/ Fachrichtung Grafik in Esslingen wirft ganz neue Wege und Ambitionen im künstlerisch- gestalterischen Bereich für mich auf – oder?

Nachdem mich das Malen, Zeichnen und Gestalten immer mehr faszinierten, löste dieser Einstieg in die digitale Welt des Kommunikationsdesigns eine Vielzahl von neuen Zielen und Ideen aus, die es nach wie vor zu selektieren gilt.

Immer aber war und ist die Natur mit Ihrem göttlichen Urwerk mein Lehrmeister und Vorbild, welche ich zu durchdringen suche, im optischen, im spirituellen, im philosophischen, religiösen oder wie auch immer gearteten Sinne.

Alle Sinne müssen ~schauen~ und nicht nur das Gesehene will gemalt oder gezeichnet sein. Daher auch mein Hang zum Illustrativen in der abstrakten Begriffswelt, welches sich meist am Gegenständlichen anlehnt, oft aber aus der Literatur inspiriert ist. Es ist auch umgekehrt: durch die Natur inspiriert und in geistigen Hintergründen geankert. Kunst ist für mich eine Übersetzung des Gesehenen und der Empfindungen, sie ist ein Suchen und vor allem ein Finden, so nicht zuletzt auch Heilung für die Seele.

Stilistisch kann ich mich da wohl kaum festlegen, denn jedes Thema und Bild verlangt seine Ausdrucksweise, sein Format und sein Medium, in welchem es gut erscheint. Dem muss ich mich öffnen, vor allem aber der Phantasie über die Dinge, Begebenheiten und Ihrer tieferen Bedeutung.

So bewege ich mich nun gerne in einer freien Form, in welcher nur der ~Musik~ im Bilde gedient ist. Komposition, Farbe, Struktur usw. sind dann einzig wesentlich, das Motiv ~nur~ der Auslöser und Träger einer ästhetischen Vision im Prozess des Werdens.

Natur, Intuition, Synästhesie, Spontanität und Improvisation prägen mein Werk, (letzteres gerade in den Materialkombinationen und dem Experimentieren).

Alles ist wie eine Offenbarung, meist aber auch geerdet in der Nüchternheit meiner beruflichen und handwerklichen Erfahrung...